Freitag , 15 Dezember 2017
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The North Face Muddy Tracks Jacket – Hardshelljacke für MTB-Trails

The North Face Muddy Tracks Jacket – Hardshelljacke für MTB-Trails

Es gibt kein schlechtes Wetter, man muss nur die richtige Radbekleidung mitnehmen. Wenn wir auf dem MTB unsere Touren radeln, verzichten wir meist auf eine Regenhose, legen dafür aber größeren Wert auf eine Hardshelljacke.

Wie im Outdoorbereich beim Trekking oder Bergsteigen, so gibt es auch beim Radfahren Unterschiede bei den Jacken. Man kann auch hier wieder jede Art der bekannten Membrane in den Jacken finden und natürlich auch die Beschichtungen und Membrane der Hersteller selber. Seit ein paar Monaten radeln wir nun mit einer Jacke der Marke The North Face. In der „Muddy Tracks“ Kollektion findet man von der Hose über Radtrikot bis hin zur Jacke und Radrucksack alles was den Mountain-Biker begehrt. Wir haben zum Testen nun mal das The North Face M Muddy Tracks Jacket unter die Lupe genommen.

The North Face Muddy Tracks Jacket

Bei der Radjacke von The North Face hat man eine sehr sportliche Bikejacke aus 2,5lagigem HyVent®. Die Jacke ist wasserdicht, atmungsaktiv und mit versiegelten Nähten ausgestattet. An den Schultern wurde auf Nähte verzichtet, als Schutz vor möglichen Druckstellen durch einen Bikerucksack.

The North Face Muddy Tracks Jacket im Praxistest

The North Face Muddy Tracks Jacket im Praxistest

Schnitt und Taschen

Das The North Face Muddy Tracks Jacket besitzt den klassischen verlängerten Rücken. Über einen Kordelzug im Hüftbund kann man die Jacke eng abschließen lassen. Gut zu erreichen und sehr viel Platz bietend, ist die Rückentasche. Auch wenn man die Jacke wohl eher im Rucksacknetz verstauen wird, man könnte die Jacke auch in dieser Tasche mit abgedeckten RV verstauen. Die vorgeformten Ellenbogen bieten viel Beweglichkeit auf den Trails und was natürlich auch sehr gut ist, sind die abriebfesten Ärmelbündchen, die durch Klettverschluss verstellbar  sind. Der Performance Schnitt der Jacke zahlt sich aus, da die Jacke auf Abfahrten sehr gut sitzt, dehnbares Material besitzt, nicht direkt hochrutscht und zugleich ausreichend lange Ärmel besitzt.

Rückseite des The North Face Muddy Tracks Jacket

Rückseite des The North Face Muddy Tracks Jacket

Auf der Vorderseite befindet sich eine weitere Tasche für Kleinkram. Diese Napoleontasche mit einem gutgehenden RV ist senkrecht angebracht. Im Gegensatz zu manch einem anderen RV geht der jeweilige RV am Muddy Tracks sehr gut. Als Negativbeispiel empfanden wir immer die Vaude Casella, wo man schon mal den RV Zipper abriss, wenn man nur fix die Jacke öffnen oder schließen will. Die gleichen Negativerlebnisse findet man leider heute noch zu hauf und bleibt einem bei der The North Face Muddy Tracks erspart.

Ein Fahrradhelm gehört zu jeder Radtour, insofern gehört eine Kapuze zu den überflüssigsten Details an einer Hardshelljacke für den Bikeeinsatz und wird auch bei dieser Jacke für die anspruchsvollen Trails konsequent nicht berücksichtigt. Der Stehkragen mit Kinnschutz schließt hierbei hoch am Hals ab. Für etwas mehr Sichtbarkeit beim Radeln fern der Trails in der Dämmerung besitzt das The North Face M Muddy Tracks Jacket reflektierende Elemente, z.B.  in Form eines kleinen Logo-Print auf dem Schulterblatt.

Fazit

Das The North Face Muddy Tracks Jacket macht einen sehr guten Eindruck. Die RVs liegen günstig  und sind im Vergleich zu anderen wasserdichten RVs sehr leicht zu bedienen. Für ambitionierte Biker hat die 2,5lagige HyVent® Jacke einiges zu bieten, so dass man vor Regenschauer, vor Wind und durch die verlängerte Rückenpartie auch vor schlammigen Wetter geschützt ist.

Wer seine DWR-Imprägnierung der Jacke liebt sollte die Muddy Tracks regelmässig waschen. Der erste Eindruck von der Jacke selber ist frei von Negativeindrücken, etwas Skepsis hat man bzgl. des HyVent der Jacke. Äpfel und Birnen sollte man nicht vergleichen, aber die Kluft bzgl. der Atmungsaktivität zwischen HyVent oder wie bei Vaude damals Ceplex und z.B. Active Shell ist dann wohl doch ausgeprägter. Auch wenn man in 80 % der Fälle mit den Jacken vollkommen zufrieden sein kann, gibt es auch mal Tourerlebnisse, wo der Schweiß auch schon mal aus dem Ärmel läuft und tropft.

Es gibt kein schlechtes Wetter, man muss nur die richtige Radbekleidung mitnehmen. Wenn wir auf dem MTB unsere Touren radeln, verzichten wir meist auf eine Regenhose, legen dafür aber größeren Wert auf eine Hardshelljacke. Wie im Outdoorbereich beim Trekking oder Bergsteigen, so gibt es auch beim Radfahren Unterschiede bei den Jacken. Man kann auch hier wieder jede Art der bekannten Membrane in den Jacken finden und natürlich auch die Beschichtungen und Membrane der Hersteller selber. Seit ein paar Monaten radeln wir nun mit einer Jacke der Marke The North Face. In der "Muddy Tracks" Kollektion findet man von der Hose…

Review Übersicht

1. Eindruck
Tragekomfort
Atmungsaktivität
Preis

Zusammenfassung : Das The North Face M Muddy Tracks Jacket macht einen sehr guten Eindruck. Die RVs liegen günstig und sind im Vergleich zu anderen wasserdichten RVs sehr leicht zu bedienen. Für ambitionierte Biker hat die 2,5lagige HyVent® Jacke einiges zu bieten, so dass man vor Regenschauer, vor Wind und durch die verlängerte Rückenpartie auch vor schlammigen Wetter geschützt ist.

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Ein Kommentar

  1. RucksackTrioler

    Die Jacke macht einen soliden Eindruck. Ich fahr jetzt seit 5 Jahren MTB, hab mich aber mit Regenjacken noch nie beschäftigt. Heute gehts aber für ein paar Tage ins Sauerland und bei den Wetterprognosen stelle ich fest, dass ich das mal hätte machen sollen 😉
    Ich stimme zu, dass eine Kaputze für eine Bike Regenjacke unsinnig ist, allerdings achte ich bei meinen Bike Sachen (die ja meist recht teuer sind) meist darauf, dass sie auch zu anderen Zwecken genutzt werden können. Würde ich also mit der Jacke mal zum Fotografieren bei Regen in den Wald gehen wäre eine Kaputze ganz schön. Noch schöner, wenn man diese dann beim Biken einfach abmachen könnte. Naja, werd trotzdem mal über den Kauf nachdenken.

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