Donnerstag , 22 Oktober 2020
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Alles für den Winterschlaf… – Lagerung der Fahrräder

Alles für den Winterschlaf… – Lagerung der Fahrräder

Beim geliebten Zweirad ist es nicht viel anders, als beim Statussysmbol Nummer 1, dem Auto. Sobald die schöne Radfahrzeit endet, kommt das gute Rad kaum noch hervor und verbleibt an seiner Lagerstätte. Aufpassen sollte man jedoch, dass das Rad auch seinen Winterschlaf überlebt und es eben im Frühjahr keine bösen Überraschungen gibt! Ohnehin sollte man sich genauso dem Fahrrad, wie dem Auto widmen, d.h. man sollte schon darauf achten, wo es z.B. die meiste Zeit gelagert wird und wie oft man es pflegt. Ähnlich der Autowäsche bedarf es auch der Pflege der Fahrradteile wie Kette, Schaltung und den vielen weiteren Teilen, die bei jeder Witterung beansprucht wurden und anfällig sind für Rost und Verschleiss. Hat man das Rad gründlich gereinigt, mechanische Teile mit „Pflegemittel“ wie z.B. WD40 bearbeitet und die Kette neu geölt, so geht es nun in den Winterschlaf.

Lagerung

Man sollte ebenso schauen, wo steht das Rad jetzt und in den kommenden Monaten. Interessant sind dabei die vielzähligen Möglichkeiten das Fahrrad überhaupt zu lagern. Ob man nun die Kataloge der Fahrradshops durchblättert oder eben nur den Gang in den Baumarkt wagt, die jeweiligen Arten sind sehr unterschiedlich. Wir selber haben für unsere Räder einen Teil dieser Aufhänge- und Abstellmöglichkeiten getestet und stellen Euch hiermit mal ein paar dieser Möglichkeiten vor, die Ihr selber schon im lokalen Baumarkt wie im BayWa-Baumarkt, bei Hagebau oder eben im OBI genauso bekommt, wie beim Radshop bei Euch um die Ecke. Natürlich gibt es vielmehr, als wir hier vorstellen können, das Prinzip ist bei vielen jedoch gleich und genauso auch die Vor- und Nachteile.

Klassische Fahrradwandhalter – waagerechte Montage

Sicherlich Old-School ist die Aufhängung an der Wand über Pedale und Hinterreifen. Jeweils für Pedale, als auch für den Hinterreifen, müssen Halterungen an die Wand gebohrt werden. Der Hinterreifen wird dabei eigentlich nur als Führung gehalten und sorgt eher dafür, dass das Rad gerade hängt, während die Pedale das eigentliche Rad hält. Das leidige Problem, dass das Rad die ganze Zeit auf einer Stelle steht, kann man hier natürlich nur bedingt bestätigen. Grundsätzlich ist dies natürlich eine Wandmontage, die es ermöglicht mehrere Fahrräder zu stapeln und so z.B. bei einer normalen Kellerhöhe bis zu drei Räder auf kleinsten Raum zu lagern.

  • Vorteile
– günstig in der Anschaffung – meist erhältlich im Baumarkt – Räder hängen Platzsparend

  • Nachteile
– umständliche Montage – an das obere Rad kommt man meist nur ohne die unteren Räder

Da das Rad leicht diagonal hängt, kann wiederum in dem sich bietenden Freiraum das nächste Rad seitenverkehrt montiert werden. Hängen jedoch mehrere Räder übereinander, so hat man natürlich Probleme das obere Fahrrad zu entnehmen. Es gibt aber auch Wandhalter für die waagerechte Halterung, die das Rad deutlich leichter montieren lassen.

Das von uns getestete Produkt:

Hatten wir gerade z.B. die günstigen Halterungen von Point, so gibt es z.B. einen umklappbaren Bügel von Prophete, bei dem man ähnlich des Fahrradhalters am Auto bis zu drei Räder montieren kann. Die Räder selber werden lediglich über ihren Rahmen gehalten und so wird schnell klar, dass man damit eher Trekkingräder und das MTB für Herren aufhängen kann und die Frau mal wieder leer ausgeht.

Nicht von uns getestet, aber diese Modelle gibt es auch noch:

Vertikale Fahrradhaken für Wandmontage

Nennen wir sie mal vertikale Fahrradhaken für die Wandmontage, die man z.B. schon für wenig Geld bei Amazon bzw. eben auch bei den jeweiligen Radshops vorfindet, so z.B. als Marke Bocas bei B.O.C.

Klassisch in schwarz, ist es ein Eisen mit kunststoffbeschichteten Haken. Die ganze Halterung ist lediglich ca. 260 x 65 mm groß und schnell montiert. Verlassen sollte man sich jedoch nicht umbedingt auf die mitgelieferten Dübel und Schrauben, da sonst schon ein leichtes Rennrad den oberen Teil der Platte aus der Wand zieht und man es irgendwann nebst Halterung auf dem Boden vorfinden wird.

Das Rad liegt hierbei mit seinen Rädern an der Wand an und steht selbst somit nicht dauerhaft auf seinen Rädern. Der Vorderreifen wird wiederum eingehangen und hält allein das ganze Gewicht des Rades. Man liest sicherlich schon heraus, dass man diesem System auch nicht so ganz traut, ob und wie sich diese Lagerung auf die Fahreigenschaften des Rades auswirken, wenn das Laufrad dauerhaft in eine Richtung gezogen wird.

  • Vorteil
– günstig – leichte Montage – Platzsparend – an jedes Rad kommt man leicht heran

  • Nachteile
– Rad hängt dauerhaft am Vorderreifen – Eisenblech ist zu primitiv und es besteht Bedarf an besseren Dübeln und Schrauben

Unser Testexemplar und noch weitere Halterungen in dem Stil:

Nimmt man mal die Frage der Auswirkung auf die Fahreigenschaften heraus, so gefällt die Halterung vorallem dadurch, dass man alle Räder gut abnehmen kann und die einigermaßen platzsparend hängen. Versetzt hängen die Räder wiederum nicht, so dass man sich hier schon mal mit den Lenkern in die Quere kommt.

Edelste Variante, der Fahrradlift

Selber noch nicht ausprobiert, aber sicherlich die schönste Lagerung, der Fahrradlift. Gehalten am Lenker und Sattel können sich die Räder auch nicht kaputt stehen und sind jeweils leicht abgenommen. Was natürlich stört, ist der jeweilie Platzbedarf und so kommt man schnell zum eigentlichen Nachteil: der zu geringen Zimmerhöhe. Sobald ein Rad hängt, kann man darunter nicht mehr aufrecht gehen geschweige denn, den Raum sinnvoll nutzen. Insofern hängt das Rad förmlich im Weg.

Hier ein paar Modelle des Typs:

Fazit

Die ultimative Lösung gibt es leider nicht, da es oftmals am Platz mangelt und die vielleicht bessere Lösung schlicht nicht realisierbar ist. Wäre die Deckenhöhe z.B. deutlich höher, so wäre unsere Wahl natürlich der Fahrradlift. Ansonsten muss man immer mal abwegen, wo geht man das geringste Risiko ein bzw. wo steht das Rad mehr und wo weniger auf den Reifen. Vergessen sollte man jedoch nicht das Aufpumpen der Räder, das Säubern und die Pflege der mechanischen Teile. Danach wäre mindestens genauso wichtig wie der eigentliche Platz der Lagerung, die Nutzung einer Fahrradgarage, die es auch sehr günstig beim Discounter oder eben im Baumarkt gibt und unter der nun das Rad gut überwintern kann.

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