Freitag , 18 Oktober 2019
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Fahrradfahren ultraleicht – Ein Blick in das Buch von Roland Schmellenkamp

Fahrradfahren ultraleicht – Ein Blick in das Buch von Roland Schmellenkamp

Jetzt wo es draußen kalt und glatt wird, fahren meist nur die hartgesottenen Radfahrer auf den Straßen. Sicherlich eine Frage der Bequemlichkeit, ob man nun sein Rad wintertauglich umrüsten mag oder ob man es nicht gänzlich in der Garage oder im Keller belassen möchte.

Auch wenn man sich gerade nicht auf dem Sattel sitzend durch die Natur bewegen mag, kann man sich trotzdem sehr gut mit seinem Rad beschäftigen und da wären wir auch direkt bei einem Literaturtipp angelangt. Eine Buchempfehlung nicht nur für die kalten Tage, aber zugleich auch eine herrliche Urlaubsvorbereitung, sofern man im Jahr 2012 eine große Tour zu radeln plant.

Beim Trekking oder auf Bergtouren kennt man es bereits seit Jahren, weniger ist meist mehr. Oft trägt man unnötig Ausrüstung mit sich herum, die man meist gar nicht benötigt oder wo man andere Teile auf der Packliste ebenfalls für den gleichen Zweck nutzen kann. Das Resultat ist dann, dass man sehr leicht einige Kilogramm weniger auf dem Buckel hat. Im Outdoorbereich wäre unsere Literaturempfehlung Trekking-Ultraleicht, ein Buch für Grammjäger, die sich auf zwei Beinen fortbewegen. Wie schaut es jedoch auf 2 Rädern aus? Natürlich gibt es hier aus dem Conrad Stein Verlag ebenfalls ein Buch und zwar ist dies „Fahrradfahren ultraleicht“ von Roland Schmellenkamp.

Eigentlich greift man nun dem Fazit vorweg, aber es ist in beiden Fällen kein allseits aktueller Warenführer, der einem direkt sagt, wenn Du das kaufst, ist es das derzeitig leichteste Bauteil/Produkt, was man erhalten kann. Bücher sind nun mal Momentaufnahmen. Es ist jedoch die Sensibilisierung für jeden Radfahrer! Das Buch zeigt nicht nur auf dem Cover, „Hey Radfahrer, beschäftige dich mal präziser mit Deinem Rad.“, sondern auch die Inhalte rufen regelrecht dazu auf sich mit seinem Rad zu befassen.

Jeder kennt es von Zuhause, Räder können schwer und unhandlich sein, auf dem Cover sieht man vielleicht nicht das universale Ziel eines jeden Radfahrers, es zeigt jedoch auch auf, es geht auch „leichter“. Würde man das Buch zusammenfassen und markant beschreiben, so lässt sich sagen, dass man durch die Lektüre sowohl dem Rad, als auch sich selbst etwas gutes tun würde.

Den vorherigen Abschnitt mal aufgreifend kann das Buch Fahrradfahren ultraleicht nicht dem Anspruch gerecht werden, es sei ein aktueller Warenführer, der immer und zu jeder Zeit den Überblick über die leichtesten Produkte bietet. Das Buch kann und möchte dies aus unserer Sicht aber auch nicht. Warenführer in Buchform bieten meist nur Momentaufnahmen an. Wenn man stets die neueste Auflage verwendet mag man vielleicht auf dem neuesten Stand sein, man ist jedoch immer auf die neueste Auflage angewiesen. Aus unserer Sicht als Leser des Buch versteht es  vielmehr Roland Schmellenkamp als Autor, den Leser sich für die Themen „Bauteile“ und „Fahrrad“ zu begeistern. Nach den ersten Kapiteln wird man sich selber ertappen, in dem man vorm eigenen Rad steht, es wiegt und sich selber überlegt, wo kann man noch Gewicht einsparen. Man wird direkt überrascht sein, wenn man die Bauteile auf die Waage legt und es mit den Werten im Buch vergleicht. Auch wenn es hier vielleicht eine leichtere Lampe oder Rahmen geben mag, die Werte im Buch geben auch in älteren Ausgaben einen guten Richtwert ab, wo man mit dem eigenen Gewicht landen möchte.

Zielgruppe

Das Buch richtet sich in erster Linie nicht an Rennradfahrer oder Mountain-Biker, die kontinuierlich ihre Trails abspulen, sondern es richtet sich an den Tourenradler und Alltagsradfahrer. Für beide Gruppen bietet es zahlreiche Ansätze das eigene Rad abzuspecken. Auch wenn die aufgezählten Produkte wohlmöglich nicht mehr die leichtesten Produkte sind, so bieten diese jedoch eine gelungene Messlatte für die eigenen Bauteile und für die neuen Baugruppen, die man sich gegebenfalls als Ersatz erwerben möchte. Es hilft so zugleich auch den Überblick über Radangebote zu behalten, denn so sieht man schon eher ob sich das Angebot in den Fahrradshops lohnt oder ob hier nicht ein schwerer Ladenhüter verkauft werden soll. Wenn man so will hilft das Buch zugleich auch Geld zu sparen. Das vermeintliche Schnäppchen wird gemieden und man greift direkt zu der vielleicht nur minimal teureren, dafür aber umso leichteren Alternative.

Zeitpunkt

„Fahrradfahren ultraleicht“ eignet sich für jede Jahreszeit, für einen selbst sind die Wintermonate die ideale Zeit für das Umsetzen der Ideen und Tipps. Das Trekkingrad wird im Moment nicht so sehr benötigt und die nächste Tour ist noch in absehbarer Ferne. Ideale Gelegenheit um eventuell das Rad zu zerlegen, die Bauteile zu wiegen und es mit den Empfehlungen im Buch zu vergleichen. Desweiteren gibt der Autor nützliche Tipps wo sich das Abspecken lohnt und wo eher wenig Gramm gespart werden kann.Man rüstet so nicht blind sein Rad um, sondern bekommt eine gute Anleitung in die Hand wo sich das größte Einsparpotential verbirgt.

Ausrüstung nicht immer neu kaufen…

Wer nun glaubt, man hätte mit der Lektüre des Handbuchs nur Tipps erhalten, wie man für viel Geld sein Rad umrüsten kann, der sei durch einen Blick ins Buch bei der nächsten Buchhandlung bzw. bei Amazon eines besseren belehrt. Oftmals gibt der Autor, ähnlich seinem Kollegen Stefan Dapprich, nützliche Tipps und Tricks, wie man auf teure Anschaffungen verzichten kann und durch „Abfall“ und Geschick die nun unnötigen Käufe durch Alltagsgegenstände ersetzen könnte.

Fazit

Für uns eine klare Kaufempfehlung, denn durch dieses Buch wird man das Rad unweigerlich leichter bekommen. Neukäufe nach Verschleiss wird es immer mal geben, ohne dass man diese Käufe nun provoziert. Hat man das Buch zur Hand und blickt auf das komplette Warenangebot, so purzeln ohne Probleme die Kilo beim Fahrrad. Plant man die Ausrüstung gemäß dieses Buch für die nächste Radtour, so wird man auch hier wieder einige Gramm oder gar Kilo sparen. Neben dem Hauptthema „Abspeckkur für das Rad“ widmet sich der Autor aber auch dem interessanten Thema Ergonomie. Beides Themen, über die man als Radfahrer mal überlegen sollte und die einem das Radfahren durchaus erleichtern werden.

Preislich hält sich das Buch im Rahmen, ist noch dazu recht klein und handlich um es überall dabei zu haben, eben ein typisches Buch aus dem allseits beliebten Conrad Stein Verlag.

terrific.de - Ausrüstung für den Outdoor-Sport

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